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imkerverein-kirchhain.de
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Impressionen von unserem Wintertreffen am Lehrbienenstand in Himmelsberg

Himmelsberg, 16.01.2012
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Imker Joachim Schönig erhält Staatspreis für den besten Honig

Der Imker Joachim Schönig aus Sindersfeld hat im Jahr 2011 hessenweit den besten Honig erzeugt.
Die Saison für die Imker dauert ungefähr von Mitte März bis Mitte September. Jetzt gab es allerdings noch einen Höhepunkt im Jahreslauf beim Lehrbienenstand des Imkervereins Kirchhain und Umgebung in Himmelsberg. Der Vorsitzende Werner Gemmecker übereichte Joachim Schönig den Staatspreis des Landes Hessen für den besten Honig des Jahres 2011. Dazu Urkunden und Medaillen des Deutschen Imkerbundes und vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Die Preisverleihung fand schon während des 3. Hessischen Honigtages in Bad Wildungen durch den Staatssekretär Marc Weinmeister vom Umweltministerium statt, an dem Joachim Schönig nicht persönlich teilnehmen konnte.
Alljährlich stellen sich viele der rund 7 500 hessischen Imker einer eingehenden Qualitätsuntersuchung ihres Honigs mit dem Ziel, eine Prämierung in Gold, Silber oder Bronze als Bestätigung der hohen Qualität ihres Erzeugnisses zu erhalten. Der Staatspreis, den Schönig erhalten hat, ist darüber hinaus eine besondere Auszeichnung für die Unverfälschtheit und Reinheit des prämierten Honigs. In diesem Jahr wurden über 200 Honige von hessischen Imkern zur Prämierung eingereicht.
Jeder Honig wird von der dreiköpfigen Bewertungskommission unabhängig voneinander eingehend untersucht. Dabei geht es um die Inhaltsstoffe, die enthalten sein sollen, aber auch um die Stoffe, die nicht enthalten sein sollen. Eine Rolle bei der Entscheidung spielt die Aufmachung und Sauberkeit sowie die Etikettierung des Glases und nicht zuletzt der Geschmack. Joachim Schönig erlebte im letzten Jahr trotz guter Ergebnisse bei der Honigbewertung ein Minus wegen fehlender Deckeleinlage beim Glas.
Der in Sindersfeld beheimatete Schönig hat erst zum dritten Mal teilgenommen. Nach der Bronzemedaille 2009 erlebte er 2010 das Fiasko mit dem Deckel und jetzt die höchste Auszeichnung. Voller Stolz und Freude sagt er: „Das ist eine Bestätigung der Anstrengungen in den Aufbau einer modernen Imkerei.“
Joachim Schönig stammt aus dem Odenwald und wurde schon als Kind durch die Imkerei seines Vaters mit dem Hobby vertraut. Seit 2003 lebt er mit seiner Frau und vier Kindern in Sindersfeld, wo er eine Hofreite gekauft hat und herrichtet. Der Ingenieur ist mit der Natur stark verbunden und die Imkerei ist seine große Leidenschaft. Beruflich bedingt hat er eine Zeit mit dem Hobby aufgehört und erst vor 10 Jahren wieder begonnen. Guten Honig zu erzeugen sei kein Geheimnis und keine Zauberei sagt er, sondern eine Fleißarbeit. Es gehöre viel Fingerspitzengefühl dazu und auch ein wenig Glück. „Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit damit zugebracht einen geeigneten Standort zu finden.“ Den hat er in Sindersfeld und Rauschenberg gefunden. „Dann habe ich mich in den Honig hinein gedacht“, erzählt der erfolgreiche Imker, der 30 Bienenvölker hat.
In der hiesigen Region würden Spitzenhonige erzeugt, was die vielen Prämierungen in seinem Verein beweisen würden, sagt Schönig. „Wir haben sehr gute Imker, die ihr Handwerk verstehen. Eine große Rolle spielt die hohe Kompetenz und die gute Vernetzung im Verein und mit dem Bieneninstitut in Kirchhain.“
Schön, dass der Honigobmann im Verein mit gutem Beispiel voran geht“, freut sich der Vereinsvorsitzende Werner Gemmecker. „Er hat Werbung dafür gemacht, den Honig zur Prämierung einzureichen, denn der Honig ist das beste Werbemittel für die Imkerei.“
Werner Gemmecker Vereinsvorsitzender
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Neustadt in Europa
Neustadt, im September 2011 
Vom 09. bis 11. September 2011 fand in Neustadt Hessen das 33. Neustadttreffen statt. Hierbei handelt es sich um eine Städtepartnerschaft von z.Zt. 36 Städten in Europa mit dem Namen Neustadt. Die Gastgeberstadt wechselt jährlich und dieses Jahr traf man sich mit rund 20.000 Besuchern in unserem Vereinsgebiet.
Unsere Neustädter Imker ließen es sich nicht nehmen, aktiv für ihre Bienen Werbung zu machen. Neben einer Geräteschau, dem obligatorischen Verkauf von Honig und Wachsprodukten stand ein Schaukasten und ein Ablegervolk im Interesse der Besucher.
Viele Kinder und Erwachsene waren erstaunt über die Friedfertigkeit der Bienen der Interessengemeinschaft Carnica, was den einen oder andern auch zur Nachfrage nach dem jährlichen Probeimkern auf unserem Lehrbienenstand in Himmelsberg veranlasst.
Auf einem von der Stadt organisiertem „Königinnentreffen“ zeigte sich auch die Hessische Honigkönigin Franziska beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten, die den Gästen von den hessischen Neustädtern bei diesem fantastischen Fest geboten wurden.
 
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Imker Willi Braun erhält Ehrenplakette in Gold
Kirchhain, 02.09.2011 
Am Freitag, 02.09.2011 wurde Willi Braun während eines Imkertreffens am Lehrbienenstand Himmelsberg von der Stadt Kirchhain für sein über 35 jähriges Engagement im Kirchhainer Imkerverein geehrt.
Bei der Überreichung der Ehrenplakette in Gold würdigte der Magistrat der Stadt Kirchhain vertreten durch den 1. Stadtrat Dietmar Menz und den Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis die Verdienste von Willi Braun, der in über 25 jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im geschäftsführenden Vorstand und weiteren 10 jährigen Funktionen im Vorstand des Kirchhainer Imkervereins tätig war. Diese seltene Ehrung ist eine besondere Wertschätzung der Stadt Kirchhain, die mit dieser Auszeichnung die ehrenamtliche Tätigkeit von Willi Braun zum Wohle der Allgemeinheit und der Stadt Kirchhain und Umgebung hervorhebt. Neben dem Vereinsvorsitzenden Werner Gemmecker gratulierten auch zahlreiche Vereinsmitglieder, die sich mit Willi Braun freuten und ihm und seiner Familie noch viel Freunde im Umgang mit den Bienen und der Natur wünschen.
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Norbert Morneweg, Stadtallendorf
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Probe-Imkern wird zu großem Erfolg
August 2011 - Neue Imker und neue Mitglieder im Kirchhainer Imkerverein 
Der Kirchhainer Imkerverein bot seit April ein Probe-Imkern an. Die Aktion wurde zu einem großen Erfolg. „Fast alle Teilnehmer wollen weiter machen.
Sie haben durch ihren Beitritt zum Verein den Altersdurchschnitt des Imkervereins deutlich gesenkt, freut sich Vereinsvorsitzender Werner Gemmecker am Sonntag, 14.08.2011 während einer Grillfeier, die der Verein zum Abschluss des Probe-Imkerns organisierte.
Die hessische Honigkönigin Franziska Schneider war zu diesem Anlass eigens nach Kirchhain gekommen. Sie überreichte den Teilnehmern Urkunden. Die Probe-Imker hatten seit April auf dem Lehrbienenstand in Himmelsberg die wichtigsten Arbeiten eines Imkers kennengelernt. Dabei wurden sie stets durch erfahrene Imker unterstützt.
Im kommenden Jahr bietet der Imkerverein Kirchhain und Umgebung erneut ein Probe-Imkern an. Dazu sind, wie Werner Gemmecker zufrieden feststellte, schon fast alle Plätze vergeben.
Vor der Grillfeier hatte Vera Poker die Imker über die neueste Methode zur Ermittlung des Varroabefalls informiert. Die Tierwirtin vom Kirchhainer Bieneninstitut gestaltete ihren Fachvortrag lebendig und praxisnah und fesselte so ihr fachkundiges Publikum. Die neue bienenschonende Varroa-Befallsmessung mit Puderzucker überzeugte die Zuhörer auf der ganzen Linie. Ihr Erfolgsgeheimnis: „Minimaler Arbeitsaufwand bei maximaler Erfolgskontrolle“. Die Varroamilbe gilt als eine Hauptursache des im Winterhalbjahr auftretenden seuchenartigen Bienensterbens.
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Norbert Morneweg, Stadtallendorf |
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Imker auf den Spuren von Goethe und Schiller
Am Sonntag, 17. Juli 2011 wandelten die Imkerinnen und Imker des Kirchhainer Imkervereins auf den Spuren von Goethe und Schiller.
In welchem Haus in Weimar entstand Weltliteratur?
Was bewog Johann Sebastian Bach und Franz Liszt in Weimar zu verweilen?
Mit welchen drei Einträgen kann Weimar in der UNESCO-Welterbe-Liste aufwarten?
All diese interessanten Fragen wurden in einer zweistündigen Stadtführung ausgiebig erörtert und fanden ihren Abschluss in großen Frauenpersönlichkeiten wie Anna Amalia, Charlotte von Stein oder Maria Pawlowna, die die Weimarer Geschichte maßgeblich mit beeinflusst haben.
Gegen 13 Uhr wurde in einem Hotel der Weimarer Innenstadt das Mittagessen eingenommen bevor gegen 14 Uhr die Ausstellungsräume des Deutschen Bienenmuseums besichtigt wurden. Auf dem Außengelände entdeckten die Imkerinnen und Imker ein altes Bienenhaus mit Strohbeuten, diverse Wanderwagen, einen summenden Bienenweidegarten sowie Informationstafeln, die Wissenswertes Rund um die Imkerei vermittelten. Besonderes Augenmerk fanden dabei die Figurenbeuten aus allen Herrenländern sowie die verschiedenen historischen Bienenkörbe. Bei anschließendem Kaffee und obligatorischen Bienenstich wurde noch ein wenig gefachsimpelt.
Ein letzter Streifzug durch das Weimarer Atrium rundete die ereignisreiche Imker-Exkurison ab.
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Bilder vom Wintertreffen am 16. Jan. 2011


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Imker beantworteten Fragen rund um die Imkerei
Die Imkerinnen und Imker des Kirchhainer Imkervereins waren auch in diesem Jahr wieder auf dem Stadtallendorfer Herbstmarkt und dem Kirchhainer Martinsmarkt mit einem Informations- und Verkaufsstand vertreten.
Die Vereinsmitglieder beantworteten den Besuchern zahlreiche Fragen über die Bienen allgemein, über Bienenhaltung als Hobby und über die verschiedenen Produkte aus der Imkerei. Zum „Imkern auf Probe“ konnte man sich ausführlich beim 1. Vorsitzenden Werner Gemmecker informieren.
Obmann für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Norbert Morneweg, Stadtallendorf - im November 2010
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Bienen verdienen Aufmerksamkeit – Imker geben Auskunft
Spannend und modern präsentierten sich die Imkervereine aus Kirchhain und Marburg in der Zeit vom 28.05. bis 06.06.2010 auf dem 50. Landesfest der Hessen in Stadtallendorf.
Auf dem Ausstellungsgelände „Natur auf der Spur“ wurden die kleinen und großen Hessentagsbesucher von den Imkerinnen und Imkern in den Bann der Imkerei gezogen. Bienenhaltung hat in der Öffentlichkeit ein positives Image und allgemein bekannt ist: Biene Maja bringt leckeren Honig, bestäubt viele Blüten und ist damit ein wichtiges Rädchen im Getriebe unseres Ökosystems. Damit war der Grundstock für den „Bienen-Erlebnispark“ mit seinen zahlreiche Vorführungen gelegt.
Zum Rahmenprogramm zählten: Hineinschauen in Bienenvölker, Tipps und Tricks mit Honig in der Küche, diverse Vorträge über Bienen, Wachs und alles was man daraus machen kann, einen Bienenkästen-Malwettbewerb für kleine und große Künstler bis hin zu mikroskopischen Betrachtungen und fachmännischen Erläuterungen zu Bienen und deren Leistungsvermögen.
 Komplettiert durch eine Verkaufshütte, Bienenschaukasten, Klotzbeute, einem Bienen-Info-Mobil des Marburger Imkervereins, diversen Gerätschaften und Informationsbroschüren über die Imkerei.
Ein besonderer Dank gebührt dem Vereinsvorsitzenden des Kirchhainer Imkervereins Werner Gemmecker, der als Macher und Koordinator maßgeblichen Anteil an der Planung und Durchführung hatte. Die zahlreichen Imkerinnen und Imker aus den beiden Imkervereinen, die mit viel Herzblut zum Gelingen dieser Großveranstaltung beigetragen haben sowie die gute Kooperation mit dem Hessischen Bieneninstituts, Kirchhain.
Obmann für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Norbert Morneweg, Stadtallendor f
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Aus der Jahreshauptversammlung 2010
Kirchhainer Imkerverein fiebert Hessentag2010 entgegen
Am Samstag, 20. Februar 2010 fanden sich im überfüllten großen Lehrsaal des Kirchhainer Bieneninstituts überdurchschnittlich viele Vereinsmitglieder auf der diesjährigen Jahreshauptversamml ung (JHV) ein, um sich aus erster Hand über die Aktivitäten des Kirchhainer Imkervereins zu informieren. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Werner Gemmecker erhoben sich die versammelten Vereinsmitglieder von ihren Plätzen, um den verstorbenen Imkern ehrend zu gedenken. Anschließend ließ man das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und es folgten die ausführlichen Berichte des geschäftsführenden Vorstandes. Auf Antrag des Kassenprüfers wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.
Ein wichtiger Punkt der diesjährigen JHV bildete die Ehrung langjähriger VereinsmitgliederInnen. Zu Ehremitgliedern wurden Günter Päsler und Ferdinand Schneider ernannt. Für über 40-jährige Verbundenheit zum Verein wurde Peter Eichler vom D.I.B. mit einer goldenen Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet. Kurt Eckart, Heinrich Greb, Heinrich Knöppel, Christa Mucke und Günter Päsler erhielten für über 25-jährige Vereinszugehörigkeit vom D.I.B. die silberne Ehrennadel und Urkunde. Die bronzene Ehrennadel und Urkunde wurde abschließend für über 15-jährige Vereinstreue vom D.I.B. an Andreas Grewing, Heinrich Luzius, Bernhard Schindler, Erika Schmidt und Karin Petzoldt-Treibert verliehen.
Nach einer kleinen Café-Pause leitete Werner Gemmecker zum Jahresvorhaben 2010 über. Unter dem Motto „Natur auf der Spur“ und mit Hilfe einer informativen PowerPoint-Präsentation wurde die Beteiligung des Imkervereins am Hessentag 2010 anregend diskutiert. Hierzu hatte sich bereits letztes Jahr eine Arbeitsgruppe gebildet, die jetzt zum aktuellen Sachstand informierte. In der von Joachim Rhiel zwischenzeitlich durchgeführten Akquisation konnten zahlreiche Imkerinnen und Imker gefunden werden, die sich bereit erklärten, sowohl aktiv als auch passiv, den Stand des Kirchhainer Imkervereins mit verschiedenen Hessentags-Aktionen attraktiv auszugestalten.
„Nur durch dieses hohe Potential an tatkräftiger Unterstützung lässt sich eine solche Großveranstaltung stemmen“, so der Vereinsvorsitzende. Ganz nebenbei erwähnte Werner Gemmecker, dass man durch die breit gestreute Öffentlichkeitsarbeit und die zweijährige Vereinsaktivität „Imkern auf Probe“ bereits jetzt erste Erfolge verbuchen kann. „Hierfür sind wir vom Deutschen Imkerbund mit dem 300,- €uro notierten 3. Nachwuchs-Preis ausgezeichnet worden. Der Kirchhainer Imkerverein konnte die Anzahl der Vereinsmitglieder erhöhen und als positiven Nebeneffekt das Durchschnittsalter der Imkerinnen und Imker senken.“ Und er führt aus: „Der Verjüngungsprozess ist in vollem Gange.“
Ralph Büchler, Leiter des Bieneninstituts Kirchhain lies sich entschuldigen und wurde vertreten durch Bruno Binder-Köllhofer, der mit seinem informativen Ein- und Ausblick in die Forschungs- und Projektarbeiten des Bieneninstituts die diesjährige JHV abrundete.
In Anbetracht des bevorstehenden Hessentages bedankte sich der 1. Vorsitzende Werner Gemmecker bei allen Imkerinnen und Imker für Ihre uneigennützige Unterstützung und wünscht allen ein erfolgreiches Bienenjahr 2010.
Obmann für Presse und Öffentlichkeitsarbeit Norbert Morneweg, Stadtallendorf
pdf-Präsentation zur JHV 2010
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Hessische Honigkönigin und Hessentagspaar 2010 zu Gast
Bei einem Imkertreffen mit anschließendem Grillfest überraschte der Kirchhainer Imkerverein Mitte August seine Jung-Imker mit der hessischen Königkönigin, Anke Reinstädt und dem Stadtallendorfer Hessentagspaar 2010, Mona Lorena Monzien und Fabian Gies. Mit ihrer Hilfe und unter Beifall der Vereinsmitglieder überreichte der Vereinsvorsitzende Werner Gemmecker den Jung-Imkern eine Urkunde, die die erfolgreiche Teilnahme zum „Imkern auf Probe“ bescheinigt.
In den letzten Monaten wurden die Jung-Imker am Himmelsberger Lehrbienenstand in die vielschichtigen Arbeitsabläufe einer Hobby-Imkerei eingewiesen.
Ein Jung-Imker brachte es auf den Punkt: „Wir haben hier sehr praxisorientiert gearbeitet und nützliche Tipps von unseren Imker-Paten erfahren. Alles Dinge, die man aus Büchern nicht lernen kann.“
„Wir freuen uns über den Nachwuchs und dass inzwischen sechs Jung-Imker Vereinsmitglied geworden sind“ so der Vereinsvorsitzende Werner Gemmecker. Für die Zukunft wünschen die Imkerinnen und Imker des Kirchhainer Imkervereins allen Jung-Imkern viel Erfolg und Freude mit den Bienen!
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Norbert Morneweg, Stadtallendorf |
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Exkursion zur Berufsimkerei Heiser, Unterfranken
Die diesjährige Imker-Exkursion fand am Sonntag, 19. Juli 2009 statt und führte die ImkerInnen des Kirchhainer und Marburger Imkervereins zur Besichtigung der Berufsimkerei Heiser in das mainfränkische Triefenstein-Lengfurt.
Nach der herzlichen Begrüßung durch die Familie Heiser wurden uns angereisten ImkerInnen die einzelnen Betriebsgebäude und die übergreifenden Arbeitsabläufe einer Berufsimkerei erläutert. Hier führt Heinrich Heiser mit seiner Ehefrau Ingrid und Tochter Dorothea, die mittlerweile ebenfalls als Berufsimkerin auf dem Immenhof arbeitet, die Geschicke des Familienunternehmens.
Unter vielen praxisbezogenen Beispielen erläuterte uns Ingrid Heiser die Arbeitsabläufe im überdimensionalen Schleuder- und Kühlraum. Tochter Dorothea hingegen beschäftigt sich – in Deutschland einzigartig – mit der Gewinnung hochwertigem Gelée Royale sowie der Königinnenzucht und –vermehrung. Auch die imkerlichen Nebenprodukte wie Blütenpollen und Propolis finden ihr Interesse.
Das Hobby zum Beruf zu machen, ist eine Sache von Glück und Können. Dies unterstreicht Heinrich Heiser in seinen Ausführungen und kommt ins Schwärmen: „Für uns ist die Main-Spessart-Region sehr günstig, weil das Klima mild, die Luftfeuchtigkeit wegen des Mains rechthoch und die Vegetation wegen des Kalksteinbodens auf der fränkischen Platte und dem Sandstein im Spessart vielfältig ist.“
Am Ende des Sonntagvormittages fanden wir uns im Verkaufsladen der Familie Heiser ein, um an einer kleinen Honig-Perlwein-Probe teilzunehmen. Beim Fachsimpeln erfuhren wir, dass man alle Produkte, direkt ab Hof, im Internet, als Zulieferer landwirtschaftlicher Direktvermarkter sowie auf mehreren Weihnachtsmärkten vermarktet. Das Hauptprodukt ist natürlich Honig unterschiedlicher Sorten. Dazu kommen Bienenwachskerzen, Blütenpollen, Propolis, Möbelwachs und Lederpflege. Durch den Einstieg der Tochter in den Betrieb gibt es neue Produkte, wie Gelée-Royal der Futtersaft für die Königinnen.
Gegen 12:30 Uhr wurde das typisch fränkische Mittagessen auf dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt, der gewaltigen Festung Marienberg eingenommen und zur bevorstehenden Altstadtführung in die Würzburger Innenstadt, konnte man von hier einen der schönsten Ausblicke über die sehenswerte Barockstadt am Main und deren Vielzahl von Kirchtürmen werfen.
Die anschließende 1 ½ stündige Altstadtführung, die von zwei fachkundigen Stadtführern durchgeführt wurde, führte zu Beginn durch den Hofgarten von Johann Prokop Mayer, der Hofkirche, die nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde und vorbei zu einem der bedeutendsten Schlösser Europas, der Würzburger Residenz. Sie ist seit 1981 Bestandteil der Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte der UNESCO.
Auf ihrem Streifzug durch Würzburgs Altstadt erlebten die ImkerInnen eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten: Neben der gotischen Marienkapelle mit den Sandsteinfiguren Adam und Eva von Tilman Riemenschneider und dem Falkenhaus mit seiner prunkvollen Rokokofassade standen auch das historische Rathaus und der romanische Kiliansdom auf dem Programm. Beim Gang durch die „Gässli und Strässli“ der Stadt führte ein Weg vorbei an einem der ältesten Wirtshäuser Deutschlands, dem Weinhaus „Stachel“. Ein Blick auf Festung Marienberg und die Wallfahrtskirche Käppele (Balthasar Neumann) und die umliegenden Weinberge rundete den Streifzug ab.
Von der Anlegestelle „Alter Kranken“ erfolgte gegen 16:00 Uhr eine 45 minütige Schifffahrt mainabwärts von Würzburg vorbei an Rebhängen und dem Kloster Oberzell nach Veitshöchheim. Hier, im einstigen Sommersitz der Würzburger Fürstbischöfe, dem schönsten Rokokogarten Europas, schwärmten die ImkerInnen letztmalig aus, um den ereignisreichen Tag und im richtigen Ambiente ausklingen zu lassen.
Pünktlich um 18:00 Uhr wurde die Heimreise angetreten und unser Dank geht an die Fahrdienste von Guido Wege (Turtle Tours, Kirchhain-Betziesdorf), dem Organisator des Ausflugs, Heinrich Korn (Kassenführer und Obmann für Zuchtwesen) und die umfassenden Informationen durch Werner Gemmecker (1. Vorsitzender).
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Norbert Morneweg, Stadtallendorf
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Bericht aus der Jahreshauptversammlung 2009
Ehrungen und viel Neues beim Kirchhainer Imkerverein
Am Samstag, 21. März 2009 folgten wieder zahlreiche MitgliederInnen des Kirchhainer Imkervereins der Einladung zur Jahreshauptversammlung. Nachdem der 1. Vorsitzende Werner Gemmecker die anwesenden ImkerInnen im vollbesetzten großen Lehrsaal des Bieneninstitutes Kirchhain begrüßte, konnte das umfangreiche Programm, beginnend mit der Totenehrung, erfolgen.
Durch den geschäftsführenden Vorstand folgten, in gewohnt professionell durchgeführten PowerPoint-Präsentationen und in Zeitraffer, die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr 2008 und die einzelnen Geschäftsberichte. Nach den Berichten wurde dem Vorstand auf Antrag die Entlastung erteilt. Es folgte die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder.
Ein wichtiger Punkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung bildete die Ehrung langjähriger MitgliederInnen. Zu Ehrenmitglieder wurden Willi Braun, Karl Eucker, Albert Höck und Emmi Kreyling ernannt. Lothar Battefeld, Prof. Gustav Daase und Paul Hassenpflug wurden für über 50 jährige Verbundenheit zum Verband und für hervorragende Verdienste um die Bienenzucht vom Deutschen Imkerbund (D.I.B.) mit einer Ehrenurkunde geehrt. Für über 40 jährige Verbundenheit zum Verein wurden Otto Boland und Heinrich Korn vom D.I.B. mit einer goldenen Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet. Nikolai Petersen erhielt für über 25 jährige Vereinszugehörigkeit vom D.I.B. die silberne Ehrennadel und Urkunde. Die bronzene Ehrennadel und Urkunde wurde abschließend für über 15 jährige Vereinstreue vom D.I.B. an Dr. Ralph Büchler, Monika Diehl, Georg Metz, Karl Moll, Heinrich Ochse, Elisabeth Pausch, Heinz Schauberer und Jörg Schmidt verliehen.
Nach einer obligatorischen Café-Pause informierte der 1. Vorsitzenden Werner Gemmecker die Anwesenden über das diesjährige Jahresvorhaben am Lehrbienenstand, der vereinsinternen Honigbewertung, der Tagesfahrt zur Berufsimkerei Heiser und über die Nachwuchsgewinnung „Imkern auf Probe“, welche auf unerwartet großes Interesse in der Bevölkerung gestoßen ist.
Anschließend berichtete Heinrich Korn, Obmann für Zuchtwesen über die Interessengemeinschaft Carnica Kirchhain-Marburg. Nicht nur die MitgliederInnen des Kirchhainer Imkervereins nutzen diese Zuchtquelle sondern auch die große Resonanz aus dem ganzen Bundesgebiet spricht für die hervorragende Qualität dieser Königinnenzucht.
Der Leiter des Bieneninstituts Kirchhain, Dr. Ralph Büchler, rundete mit seinem Ein- und Ausblick in die Forschungs- und Projektarbeiten des Bieneninstituts die diesjährige Jahreshauptversammlung ab.
In Anbetracht des in Stadtallendorf bevorstehenden Hessentages 2010 wird der Kirchhainer und Marburger Imkerverein eine Arbeitsgruppe gründen, um sich gemeinsam an diesem für unsere Region herausragenden Groß-Ereignis aktiv präsentieren zu können. Der 1. Vorsitzende Werner Gemmecker appellierte eindringlich an alle sich bei der Ideensammlung und Mitarbeit zu beteiligen, dankte abschließend Dr. Ralph Büchler für die gute Zusammenarbeit mit dem Bieneninstitut und wünscht allen ImkerInnen ein erfolgreiches Bienenjahr 2009.
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Norbert Morneweg, Stadtallendorf
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Bilder vom Wintertreffen am Lehrbienenstand am 17.01.2009
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Kirchhainer Imker im hr4-Wettbewerb „Verein des Jahres 2008/09“
Die neue Staffel der Sendung „Mein Verein in hr4“ hat begonnen und am Sonntag, 24. August war es für den Imkerverein Kirchhain und Umgebung e. V. soweit: Der Hessische Rundfunk ging mit der erfolgreichen Sendereihe am vereinseigenen Lehrbienenstand in Himmelsberg über den Äther.
Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen erfolgte die herzliche Begrüßung der hr4-Moderatoren Britta Wiegand und Reiner Janke. Anschließend begrüßte der 1. Vorsitzende Werner Gemmecker die Politik-Prominenz Frank Gotthardt (MdL), Jochen Kirchner nebst Familie (Bürgermeister Kirchhain) und Willibald Preis (Stadtverordnetenvorsteher Kirchhain), die zahlreich ersch ienenen Gäste aus Nah und Fern sowie das breite Radio-Publikum.
Durch den starken Andrang hatte man den Eindruck als ob das Gelände des Lehrbienenstandes der aktuellen Situation nicht genügen würde. Anscheinend wollte jeder live dabei sein um zu wissen, wie sich der Imkerverein auf Herz und Nieren prüfen lässt. Zur Ermittlung des "Vereins des Jahres 2009" müssen verschiedene Aufgaben gelöst werden, die mit entsprechenden Punkten bewertet werden.
Dann ging es los: Von 15.05 bis 17.00 Uhr stellten sich die Mitglieder des Vereins live im Radio vor. Damit nahm der Imkerverein Kirchhain auch gleichzeitig am hr4-Vereinswettbewerb teil und kann den mit 6.000 €uro dotierten Preis „Verein des Jahres“ gewinnen.
hr4 hatten den „fleißigen Bienen“ aus Kirchhain bereits am Freitagnachmittag eine Aufgabe gestellt, die sie vor Beginn der Sendung zu bewältigen hatten. Die Imker sollten ein so genanntes Insektenhotel bauen, eine künstlich geschaffene Nisthilfe für nützliche Insekten. Gleich zu Beginn der Sendung konnten die zahlreich erschienenen Gäste und Radio-Zuhörer die Auswertung der „48-Stunden-Aufgabe“ verfolgen. Professionelle Unterstützung erhielten die Vereinsmitglieder durch das Dachdeckerunternehmen Füller aus Stadtallendorf, welches die Schieferkonstruktion sponserte. Die „fleißigen Bienen“ hatte ganze Arbeit geleistet und so war es nicht verwunderlich, dass die hr4-Jury die maximal zu erreichende Punktzahl vergeben konnte.
Während der hr4-Sendung stellten die beiden Moderatoren Britta Wiegand und Reiner Janke Fragen zum Imkerverein und seinen Zielen. Hierbei standen die Bienen, die Bienenhaltung, die Honiggewinnung, das Vereinsleben und die Nachwuchsgewinnung im Vordergrund. In charmanter Art und Weise standen für den Verein die Gesprächspartner Karin Petzoldt als Imkerberaterin und Mitbetreiberin des Lehrbienenstandes, Monika Diehl als Obfrau für Honig, Heinrich Vaupel als 2. Vorsitzender und Imkerberater, Heinrich Korn als Kassierer und Obmann für Zuchtwesen und nicht zuletzt der 1. Vorsitzende Werner Gemmecker zur Verfügung.
Im darauf folgenden regionalen Quiz musste der 1. Vorsitzende Werner Gemmecker innerhalb von 60 Sekunden fünf schwierige Fragen (multiple choice) beantworten. „Wie viel offizielle Bienenmuseen gibt es in Hessen?“, „Wie hoch ist der pro Kopf Verbrauch an Honig in Deutschland?“, „Wie viele Bienenvölker gibt es in Deutschland?“, „Wie heißt das diesjährige Motto des Deutschen Imker Bundes?“ und „Wann wurde Kirchhain erstmalig urkundlich erwähnt?“
Bei der Radioaufgabe kam der Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis zu Wort. Er erklärte in radiofoner Form wie der Kirchhainer Stadtteil Himmelsberg zu seinem Namen kam. Dabei kam dem Imkerverein die historische Genauigkeit, Kreativität, Witz und Charme des Kirchhainer Stadtverordnetenvorstehers zu Gute. Der Imkerverein erhielt hier ebenfalls die maximal zu erreichende Punktzahl.
Zwischendurch feuerten die zahlreich angereisten Gäste die Mitglieder des Kirchhainer Imkervereins immer wieder enthusiastisch an.
Ein neues Element der hr4-Vereinssendung ist die Konditionsaufgabe, mit der die Vereine innerhalb von 60 Minuten auf dem Stepptrainer so viele Kalorien wie möglich verbrennen sollen, um damit Punkte sammeln zu können.
Das gesamte hr4-Team, die anwesenden Gäste und Radiohörer staunten anschließend nicht schlecht als unter dem Motto „Stepp die Kalorie“ vorrangig Harald Eucker, Stefan Eucker und Rainer Feußner von der Freiwilligen Feuerwehr Himmelsberg sowie Florian Neubauer aus Homberg und Hans Diehl aus Mardorf zwei vorhandene Stepper in weniger als 60 Minuten zu „Schutt und Asche“ traten. „In 5-jähriger hr4-Sende-Ausstrahlung ist dies bisher noch nicht vorgekommen“, so der Kommentar des sichtlich genervt und verzweifelt wirkenden Regieleiters Engel. Es erübrigt sich von selbst, dass der Verein durch diese geballte und durchtrainierte „Men-Power“ eine sensationelle und fast unüberwindbare Punktzahl gutgeschrieben bekam.
Gegen Ende des Programms wurde das Ergebnis aus richtig beantworteten Fragen und gelösten Aufgaben zusammengezählt. Wer im kommenden Jahr Sieger beim „Verein des Jahres 2009“ wird, kann sich auf einen vierstelligen Geldbetrag freuen. Soweit denken die Imkerinnen und Imker aber noch nicht. „Wer sich von der Begeisterung für die Bienen anstecken lässt, findet in der Imkerei als Hobby eine faszinierende, entspannende und erholsame Freizeitbeschäftigung. Groß der Nutzen – persönlich, gesellschaftlich und für die Natur. Bei dieser „hr4-Live-Sendung“ steht für uns Imkerinnen und Imker in erster Linie die Öffentlichkeitsarbeit im Mittelpunkt.“ so der 1. Vorsitzende Werner Gemmecker.
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